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Ist die Börse kurzfristig ein Casino?

Bekanntlich ist die einzige Sicherheit an der Börse die Unsicherheit des weiteren Kurs-verlaufs.


Da ist es nicht verwunderlich, dass seit dem gewaltigen Schluck von DAX und Co aus der „Performance-Pulle“ jetzt viele Anleger weiche Knie haben und verunsichert sind.


Entsprechend dreht sich in den Diskussionen alles um ein Thema: wird die Konjunktur nach der Serie von Zinserhöhungen hart, weich oder am Ende überhaupt nicht landen?


Das ist die „Millionen Dollar Frage“, die es zu beantworten gilt.

Interessant ist daher heute ein Blick auf den von mir stets gut beobachteten inneren Markt und seinen wichtigsten Risikoindikator, den Nyse Bullish Percent.


Vereinfacht ausgedrückt zeigt der uns die Relation der an der New Yorker Börse gehandelten Aktien (etwa 2.400 Stk.) die auf einem vorab definierten Kaufsignal der Point & Figure Technik notieren.




Die ungünstige 0-Achse im rechten Bereich zeigt, dass seit einigen Tagen zunehmend Aktien unter den Einfluss des Angebots geraten und auf ein Verkaufssignal wechseln. Je mehr Aktien auf einem Verkaufssignal notieren, desto stärker weicht der US- Aktienmarkt von innen her auf.


Entsprechend ziehen die großen und meist gut informierten Anleger Kapital ab.

Oder um es noch einfacher auszudrücken: wenn sich eine ungünstige 0-Achse im rechten Bereich bildet, ist Mr-Market im Vorteil und wie Anleger sollten uns defensiv verhalten. Denn in solchen Marktlagen ist die Wahrscheinlichkeit gering, genau diejenigen Titel zu finden, die sich der schwachen Tendenz entziehen können. (Bei Ebbe senken sich alle Boote im Hafen etwas ab)


Mit hoher Wahrscheinlichkeit verpassen wie Anleger wenig, wenn „Mister Market“ im Vorteil ist. Oder müssen mindestens viel höhere Risiken eingehen als in Phasen, in denen wir Anleger im Vorteil sind. Genau das ist das Prinzip des inneren Marktes. Es geht darum Risiken zu vermeiden und die wirklich guten Phasen zu nutzen. Jedenfalls wenn man sich für Swing-Trading interessiert.


Übrigens sind Aktienmärkte und Sektoren oberhalb von 70 Prozent überhitzt und unterhalb von 30 Prozent überverkauft. Deshalb sollte man diese Regionen stets gut im Blick behalten und die jeweiligen Gelegenheiten nutzen.


Viel Erfolg weiterhin mit Euren Investitionen und herzliche Grüße vom fairen Anlageberater.


Euer Klaus Buhl


PS: Geren beantworte ich Eure Fragen und helfe, ein sinnvolles Portfolio zu finden.


Das Jahr 2023 wird wahrscheinlich ein Jahr für "Stock-Picker" werden, bei dem Ihr Erfolg entscheidend davon abhängt, ob Sie auf die richtigen Titel und Sektoren setzen. Index-Anleger dürften eher enttäuscht werden.


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