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Warren Buffet und die Kakerlaken-Theorie


Heute erholen sich die Märkte und vor allem der Bankensektor.

Daher ist es nun für uns an der Zeit, innezuhalten und über das bekannte Zitat von Warren Buffett und den Kakerlaken nachzudenken.

Sinngemäß sagte er einmal „wo eine Kakerlake ist, da gibt es mehrere“. Umgangssprachlich: wo Rauch ist, gibt es auch Feuer“)


Das Zitat oder die Kakerlaken Theorie ist ein guter Denkanstoß, um über den Einbruch der Credit Suisse Aktie und den gesamten Bankensektor nachzudenken. Denn theoretisch kann jede Bank das Opfer eines Bank Run werden. Keine Bank hat genügend Liquidität vorrätig, um gleichzeitig alle Kundengelder auszuzahlen.





Das Vertrauen der Anleger ist entscheidend und darf nicht zerstört werden, vor allem nicht vom Anker-Aktionär. Auch wenn Märkte nicht absolut effizient sind, denken sie sehr weitsichtig und sogar scharfsinnig.

In diesem Sinne ist es fast nie eine gute Idee, nach dem Zusammenbruch einer Bank wie jüngst der Silicon Valley Bank darauf zu wetten, dass die anderen Banken kerngesund sind.

Daher ist es kein Zufall, dass die schon seit einigen Jahren taumeldende Credit Suisse genau jetzt in den freien Fall übergeht.

Obwohl der Kurssturz von einem extrem dämlichen Kommunikationsgau des Sprechers des größten Aktionärs der Credit Suisse verstärkt wurde. Das betreffende Bloomberg-Interview hat jedenfalls einen prominenten Platz im Lehrbuch über gute und schlechte Kommunikation verdient und zählt definitiv zu den teuersten Fehlern des Börsenjahres.


Was können wir private Anleger aus den aktuellen Problemen im Bankensektor lernen?

Mit einiger Wahrscheinlichkeit ist die Beobachtung der ersten „Bank-Kakerlake“ ein Hinweis auf Streß im Bankensektor. Immerhin sitzen fast alle Banken auf milliardenschweren Kursverlusten ihrer Anleihen und leiden mehr oder weniger unter der geringeren Liquidität der Märkte.


Umgekehrt ist der Bankensektor aber der wichtigste des Aktienmarktes, der buchstäblich und auch in der realen Welt die Wirtschaft mit Sauerstoff versorgt.

Daher sollten wir Probleme im Bankensektor niemals unterschätzen und nicht die erste Kurserholung als Trendwende interpretieren. Auch in der jetzigen Marktphase bleibt Vorsicht die Mutter der Porzellankiste.


Gerne unterstütze ich Euch dabei, ein stressfreies Portfolio zu finden.





Herzliche Grüße vom fairen Anlageberater


Klaus Buhl

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